Heute ist Samstag und endlich habe ich meinen inneren Schweinehund überwinden können, hier ma wieder Erkenntnisse und Zeugnis einzutragen, für mich, für euch, für die die evtl nicht an mich glauben und und und.
Rückblick (und kurze Zusammenfassung der letzten Wochen)
Ich habe das Gefühl, durch die Hölle gegangen zu sein, ja vielleicht sogar immer noch ein wenig. Es ist eine Mischung aus Suche nachdem eigenen Sein, der Weg des Lebens, nach meinem Glauben und pure Verzweifelung.
Ja, gerade in solchen Zeiten rückt besonders die Frage, ob Dad wirklich zur Stelle ist, in den Vordergrund und was ich nun wirklich für ne Aufgabe auf der Welt für ihn erledigen soll.
In der letzten Zeit, fing ich wieder an deftig rumzukränkeln, erst mit Erkältung, dann mit komischen Gelenkschmerzen und zu guter Letzt Überarbeitung. Warum?
Auch in dieser Zeit bekam ich erst meinen lang ersehnten Vertrag vom Bund zugeschickt und einige Wochen später meinen definitiven Dienstantritt! Ich habe es gechafft, oder?
Denkste. Die Schmerzen in der Leiste wurden immer schlimmer, die ersten Fragen ob die Bundeswehr ernsthaft das Ziel ist, tauchten wieder auf.
Letzte Woche(Freitag) war in dann ma endlich beim Doc, diese schrieb mich zunächst krank und überwies mich zum Orthopäden.
Das Wochenende wollte ich meiner Familie entspannen und Kraft tanken(:D).
Ich wollte wissen woran ich bin und (obwohl ich Ärzte so gut es geht meide) ging ich zwei Tage später hin.
Bah. Allein die Atmosphäre vor Ort erinnerte mich an, Fließbandarbeit – herrlich! Ok, dann wurde ich aufgerufen. Am Ende der Unterssuchung(ich wurde im Liegen geröngt-macht man heute eigtl. nicht mehr!- und Schmerzen wurden entdeckt die ich nicht hatte bzw. habe), hatte ich ne Diangnose mit der ich net Einverstanden war: Hüftdysplasie-what? Und dann noch irreperabel? ich habe Schmerzen in der LEISTE, nicht in der Hüfte. Der Therapievorschlag vom “Doc”: Schmerzmittel einnehmen. Keine Krankengymnastik, nichts weiter. Wie bitte? ja und zu Krönung steht diese Diagnose auch noch in meiner Krankenakte (was das heisst, wenn die Bw das liest muss ich nicht sagen). So wollte ich es grantiert nicht stehen lassen. Ich ging am selben tag noch zu einem befreundeten Heilpraktiker, der auch die Hände übern Kopf schlug und mich nochma kurz untersuchte. Sein Ergebnis: Fehldiagnose! Leichte Schiefstellung des Beckens (bei meinem jetztigen Job auch kein Wunder!), schnell wieder einzurenken!
Gestern war ich nochma bei ihm und er führte ne leichte chiropraktische Maßnahme durch und? Schmerzen waren schon viel weniger.
Nun ja. Jetzt bin nächste Woche nochma unterwegs und lass die jetzige Diagnose von nem, hoffe ich besseren Orthopäden revidieren.
Ja. wie ging es mir die letzten Wochen gefühlsmäßig? Beschissen, ist gar kein Ausdruck! ich sah mein Leben wieder zerbrechen, schon wieder war alles doof…Aus diesem Trotz kam ich auch so schnell nicht wieder raus. Hinzu kamen noch viele Erinnerungen aus der Vergangeheit und kein wirkliches Verständis meiner Familie. Am schlimmsten waren die Zweifel an Gott. Man was soll das? Was machst du mit mir? Ich fühlte mich wieder wie ein Nichtsnutz (eigtl ist dieses Gefühl nicht wirklich zu beschreiben.) Ich war total zerbrechlcih.War ich wirklich schon die die ich sein wollte? Was klar war, ich brauchte Abstand zu meiner Family (keine gute Empfehlung, bei solchen Gefühlsdingen unter NICHTchristen zu sein!).
Wieder in Kiel angekommen, war ich froh Ruhe zu haben, aber das Wahre war es auch nicht.
Durch ein gutes Gespräch mit einer Freundin und Freund ging es mir Donnerstag morgen schon etwas besser. Da unsere Internet am frühen Vormittag ausfiel, “musste” ich notgedrungen etwas anderes zur Beschäftigung suchen. Gesagt getan. Zuerst zwang ich mich das Buch “66 Liebesbriefe” zu lesen (obwohl ich es damals gekauft hatte um Bibelfester zu werden, aber als Lesemuffel….hmm.)
Und schon mit den ersten Zeilen fühlte ich mich angesprochen: Ich habe einen Plan…”
Aber das Krasseste: ” Auf dem Weg zu dem Ziel, zu dem ich dich führe, wirst du schreckliche Niederlagen und erdrückende Konflikte erleben, aber es ist der richtige Weg, auch wenn du das Gefühl hast, er bringe dich um.”
Was ich die letzen Tage auch erkannte; es ist nicht einfach in solch Hammerzeiten voll auf Gott zu setzen. Das ist das was ich gerade lernen und täglich neu erkennen muss. Echtes Chistsein ist nicht mal eben so gelebt, sondern ist ein harter Prozess Jesus ähnlcher zu werden.
Lerne, die Sünde mehr zu hassen als das Leid
“Um mich zu lieben und meinem Plan treu zu sein, musst du alles in dir hassen, das mir entgegensteht. Du musst alles an dir hassen, was irgendjemanden oder irgendeiner Sache außer mir den ersten Platz in deinem Leben geben will. Du wirst Hilfe brauchen, um zu erkennen, was das ist.”
Nachdem ich das gelesen habe, war ich erstmal wieder platt, aber es bewirkt etwas in mir… Es entsteht wieder neues Vertrauen zu Daddy- um das richtige leben zu leben und leben zu können!