Laufen lernen.

Posted: April 30, 2012 in Stützpunkt

So Leute,

für alle die darauf gewartet haben, hier das Brandaktuelle:)

3 Monate Feldwebellehrgang liegen hinter mir. Das ist der Lehrgang, der für die kommenden Lehrgänge bzw. Ausbildungen unumgänglich ist.

Hmm, eine stressige Zeit, die ich aber nicht missen möchte! Ich habe ziemlich viele krasse, coole Menschen kennengelernt und bin sehr stolz, dass das meine Kameraden sind! Zugegeben, einige Chaoten gibbet es auch, aber was wäre das Leben ohne die ;) .

Wo soll ich anfangen zu berichten….? Es gibt so vieles, was für mich einfach klarer und sichtbarer geworden ist. Dies aber nun auf die Schnelle niederzuschreiben, gebührt dem aber nicht. (habe derzeit kein I-netzugang und sitze bei Jo “unter Zeitdruck” am PC) Sobald ich kann, werde ich berichten.

Aber eines soll gesagt sein. Dad führt mich jeden Tag. Er ist immer da, auch wenn es mal nicht so scheint.

Bild: Wie ein kleines Kind, was an seiner Hand laufen lernt, so geht er mit uns. Langsam und mit immer größer werdenen Schritten. Vielleicht wird er mal loslassen um zusehen, wie gut du alleine weitergehst. Aber wenn du fallen wirst, hilft er dir wieder auf und geht wieder Hand in Hand mit dir. So oder so, der Weg mit ihm ist das Ziel.

Oh man, was soll ich sagen. Zwei wochen Kaserne liegen hinter mir und zwei Wochen Gefühlschoas pur- mal wieder?! nein diesmal definitiv anderes. Wie soll ichs am besten formulieren; man will immer das was man nicht haben kann und das was man hat will man nicht mehr!? oh ja, das feeling “durfte” ich letzte woche in vollen zügen spüren. ich hatte krasse zweifel, an allem. was soll ich beim bund? was wird meine aufgabe sein? wieso kann ich die gewünschten anforderungen nicht erfüllen, die sie stellen? was ist, wenn ich den feldwebellehrgang nicht schaffe? wars alles illusion? alles aufn mal…ich wollte hinschmeißen, da ich einfach nicht mehr den sinn gesehen habe bei der bw zu bleiben. ja genau, ich wollte meinen Traum aufgeben.

Und was war dann? Wochenende in der Kaserne, kombiniert mit einem Tag in Leipzig. Auftanken! wo? Viel mehr mit wem…Gott! Zusammen mit einem Freak besuchte ich eine bekannte Kirche(Thomaskirche). Der Hammer was es einem geben kann; einfach nur da sitzen, Jesus danken, beten, Kraft laden. Man. Und wieder habe ich erkannt, dass ich aus eigener Kraft, mit eigenen Plänen alles “alleine” schaffen wollte. Und wieder bin ich als “Solodarsteller” auf die Fresse gefallen. Ich muss mir keine Sorgen machen, ich hab nen Dad der alles geplant hat. Und ja, wenn ich diesen Weg verlasse, mein eigenes Ding drehen will, gehts mir schlecht. Klar muss ich mich anstrengen, aber ich werde es schaffen, zusammen mit DADDY.Egal wie und wo der Weg lang führen wird. Ich brauch keine Angst zu haben.Gemerkt! Und ob die Bw MEIN Weg ist? Ich denke schon, wenn man sich mal die Story von mir und den Anfängen der Bw liest…ich muss schmunzeln, dass ich wieder Zweifel hatte :) .

Danke auch an meine freakigen Freunde, die immer für mich da sind und mir gerne nen Arschtritt geben! :) <3

 

Hey Leute.

Ja es hat lange gedauert, dass ich mich ma wieder an meinen Blog ran gemacht habe, aber ich versuche euch im über FB am Laufenden zu halten.

Man es waren geniale 3 Monate, mit vieelllen Hochs & Tiefs. Die Aga is bestanden, ab 1.1.2012 trage ich meinen ersten Dienstgrad auf den Schultern ( ja es ist der niedrigste, aber man fängt immer “klein” an …)..

Ich hab gelernt, dass mir auch beim Bund, eigtl fast tgl. Schatten begegnen, Zweifel überkommen. Aber es ist mein Traum den ich gerade lebe und erleben darf und auch wenn ich am Boden liege, alleine, ich weiß wofür und vor allem mit wem ich wieder aufstehen kann und werde!!

Während ich hier gerade meinen Eintrag mache, höre ich das Lied, “Leb deine Träume” von LUXUSLÄRM und ich muss sagen, es ist mein Lied :) !!

Dennoch, ich brauch weiterhin euer Gebet…ohjaaaa!

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue JAHR.

Hundert Mann…und ich bin dabei!

Posted: Oktober 15, 2011 in Stützpunkt

Jawohl, es hat angefangen. Die ersten zwei Wochen sind rum und ich sitze mit einer schönen Erkältung zu Hause. Ja, das Wochenende habe ich frei und habe somit die Gelegenheit genutzt an meinem Blog weiter zu schreiben. Wie es ist? Definitiv Gewöhnungsbedürftig, aber geil (zumindest, wenn man das ernsthaft will!)

Tagesabläufe, sind hammerhart und es wird auf jedenfall noch härter werden. Seine Grenzen muss man überschreiten, damit man lernt zu verstehen, was es heisst Soldat zu sein. (Auch sehr beliebt: Aus Schmerzen lernen.)

So viel darf und möchte ich auch derzeit  nicht berrichten, weil ich erstmal abwarten möchte was noch kommt. Aber es wird was kommen. Das Richtige! Der Weg geht immer weiter….

Segen euch.

PS. Mal anhören:     http://www.youtube.com/watch?v=KLQg-Mv9Hfg

Overcome.

Posted: August 8, 2011 in Stützpunkt

Meine Fresse. Gott du bist so UNBESCHREIBLICH gut!

Vor Freakstock 2011: Zweifel überkamen mich. Bund: ja? , nein?, vielleicht? Was sollen die Geschichten die vor allem körperlich an mir zerrten? Ich wusste es nicht.

FREAKSTOCK 2011: Mega fettes, aufbauendes Gespräch mit Ulli von den Seelsorgern gehabt, alles dargelegt was mich bewegte. Und wieder erkannte ich das es nur richtig sein kann, dahin zu gehen wo noch ganz viel Licht fehlt. Ja man, ich will es. Ich will unsere deutschen Soldaten in krisenzeiten da sein, sie unterstützen wie es nur geht und eine stärkende Schulter durch die Hilfe von DAD bieten. JA JA. oder?

Abschlussgespräch vom Secruityteam, mit einer Beterin, die mich da zum ersten Mal sah. Ihre Worte brachten wiederkommenden Zweifel: ” Herr, bitte zeige Blanca, ob die Bundeswehr wirklich das richtige ist.”  hmmmmm,  was soll ich sagen. Leichter Zweifel kam wieder auf.

1. Tag nachdem Freakstock 2011: Start am morgen mit fetten Gebet und der Bitte mir HEUTE zu zeigen, wie der Plan wirklich aussehen soll. Gegen 16 uhr kam ein sehr guter und wichtiger Freund vorbei, Andi. Wir haben uns ein paar Minuten unterhalten, saßen uns gegenüber. Da streckte er seine Hand aus, gab mir ein kleines, grüne Buch. Ich starrte drauf: Es war ein Geschenk, welches er mir eigtl schon länger mal gegeben haben wollte. Was es war? Ein millitärisches Gesangsbuch. ALTERRRRRRR.  Ganz nachdem MOTTO: NUN GLAUBE ES ENDLICH, KIND! Man DAD, ich heule immer noch vor Freude :) !

DAD du bist so groß, es ist der Hammer!

chacka!

Posted: Juli 5, 2011 in Stützpunkt

So, nu denn. Da bin ich wieder von meinem Ärztemarathon. Und es gibt sie…fähige Ärzte :) !

OK, Diagnose ist eine leichte Hüftdysplasie, die da ist und an der man nichts drehen kann (hat sich so verwachsen). Aber; sie ist nicht krankhaft, sprich ich bin gesund und wie wir ja wissen, nobody is perfect;)! Mit Physiothearapie und Muskelaufbau sollte nichts weiter passieren, was negativ sein könnte. Die Leistenschmerzen resultieren von einer leichten Überdehnung die ich garantiert durchs Verheben, von 100kg Leuten erworben habe! Ein Wunder? Nicht wirklich ;)

Chaka, Bund ich komme…(:))

Danke, an alle die für mich gebetet haben!

Heute ist Samstag und endlich habe ich meinen inneren Schweinehund überwinden können, hier ma wieder Erkenntnisse und Zeugnis einzutragen, für mich, für euch, für die die evtl nicht an mich glauben und und und.

Rückblick (und kurze Zusammenfassung der letzten Wochen)

Ich habe das Gefühl, durch die Hölle gegangen zu sein, ja vielleicht sogar immer noch ein wenig. Es ist eine Mischung aus  Suche nachdem eigenen Sein, der Weg des Lebens, nach meinem Glauben und pure Verzweifelung.

Ja, gerade in solchen Zeiten rückt besonders die Frage, ob Dad wirklich zur Stelle ist, in den Vordergrund und was ich nun wirklich für ne Aufgabe  auf der Welt für ihn erledigen soll.

In der letzten Zeit, fing ich wieder an deftig rumzukränkeln, erst mit Erkältung, dann mit komischen Gelenkschmerzen und zu guter Letzt Überarbeitung. Warum?

Auch in dieser Zeit bekam ich erst meinen lang ersehnten Vertrag vom Bund zugeschickt und einige Wochen später meinen definitiven Dienstantritt! Ich habe es gechafft, oder?

Denkste. Die Schmerzen in der Leiste wurden immer schlimmer, die ersten Fragen ob die Bundeswehr ernsthaft das Ziel ist, tauchten wieder auf.

Letzte Woche(Freitag) war in dann ma endlich beim Doc, diese schrieb mich zunächst krank und überwies mich zum Orthopäden.

Das Wochenende wollte ich meiner Familie entspannen und Kraft tanken(:D).

Ich wollte wissen woran ich bin und (obwohl ich Ärzte so gut es geht meide) ging ich zwei Tage später hin.

Bah. Allein die Atmosphäre vor Ort erinnerte mich an, Fließbandarbeit – herrlich! Ok, dann wurde ich aufgerufen. Am Ende der Unterssuchung(ich wurde im Liegen geröngt-macht man heute eigtl. nicht mehr!- und Schmerzen wurden entdeckt die ich nicht hatte bzw. habe), hatte ich ne Diangnose mit der ich net Einverstanden war: Hüftdysplasie-what? Und dann noch irreperabel? ich habe Schmerzen in der LEISTE, nicht in der Hüfte. Der Therapievorschlag vom “Doc”: Schmerzmittel einnehmen. Keine Krankengymnastik, nichts weiter. Wie bitte? ja und zu Krönung steht diese Diagnose auch noch in meiner Krankenakte (was das heisst, wenn die Bw das liest muss ich nicht sagen). So wollte ich es grantiert nicht stehen lassen. Ich ging am selben tag noch zu einem befreundeten Heilpraktiker, der auch die Hände übern Kopf schlug und mich nochma kurz untersuchte. Sein Ergebnis: Fehldiagnose! Leichte Schiefstellung des Beckens (bei meinem jetztigen Job auch kein Wunder!), schnell wieder einzurenken!

Gestern war ich nochma bei ihm und er führte ne leichte chiropraktische Maßnahme durch und? Schmerzen waren schon viel weniger.

Nun ja. Jetzt bin nächste Woche nochma unterwegs und lass die jetzige Diagnose von nem, hoffe ich besseren Orthopäden revidieren.

 

Ja. wie ging es mir die letzten Wochen gefühlsmäßig? Beschissen, ist gar kein Ausdruck! ich sah mein Leben wieder zerbrechen, schon wieder war alles doof…Aus diesem Trotz kam ich auch so schnell nicht wieder raus. Hinzu kamen noch viele Erinnerungen aus der Vergangeheit und kein wirkliches Verständis meiner Familie. Am schlimmsten waren die Zweifel an Gott. Man was soll das? Was machst du mit mir? Ich fühlte mich wieder wie ein Nichtsnutz (eigtl ist dieses Gefühl nicht wirklich zu beschreiben.) Ich war total zerbrechlcih.War ich wirklich schon die die ich sein wollte?  Was klar war, ich brauchte Abstand zu meiner Family (keine gute Empfehlung, bei solchen Gefühlsdingen unter NICHTchristen zu sein!).

Wieder in Kiel angekommen, war ich froh Ruhe zu haben, aber das Wahre war es auch nicht.

Durch ein gutes Gespräch mit einer Freundin und Freund ging es mir Donnerstag morgen schon etwas besser. Da unsere Internet am frühen Vormittag ausfiel, “musste” ich notgedrungen etwas anderes zur Beschäftigung suchen. Gesagt getan. Zuerst zwang ich mich das Buch “66 Liebesbriefe” zu lesen (obwohl ich es damals gekauft hatte um Bibelfester zu werden, aber als Lesemuffel….hmm.)

Und schon mit den ersten Zeilen fühlte ich mich angesprochen: Ich habe einen Plan…”

Aber das Krasseste: ” Auf dem Weg zu dem Ziel, zu dem ich dich führe, wirst du schreckliche Niederlagen und erdrückende Konflikte erleben, aber es ist der richtige Weg, auch wenn du das Gefühl hast, er bringe dich um.”

Was ich die letzen Tage auch erkannte; es ist nicht einfach in solch Hammerzeiten voll auf Gott zu setzen. Das ist das was ich gerade lernen und täglich neu erkennen muss. Echtes Chistsein ist nicht mal eben so gelebt, sondern ist ein harter Prozess Jesus ähnlcher zu werden.

Lerne, die Sünde mehr zu hassen als das Leid

“Um mich zu lieben und meinem Plan treu zu sein, musst du alles in dir hassen, das mir entgegensteht. Du musst alles an dir hassen, was irgendjemanden oder irgendeiner Sache außer mir den ersten Platz in deinem Leben geben will. Du wirst Hilfe brauchen, um zu erkennen, was das ist.”

 

Nachdem ich das gelesen habe, war ich erstmal wieder platt, aber es bewirkt etwas in mir… Es entsteht wieder neues Vertrauen zu Daddy- um das richtige leben zu leben und leben zu können!